Liebe AkademikerInnen!
Ihr wart auf einer Universität und habt ein Studium erfolgreich abgeschlossen. Je nach Studienrichtung seid Ihr zumindest durchschnittlich intelligent, manche von Euch waren sehr fleißig, andere wieder überdurchschnittlich begabt. Für Euch alle gilt: Ihr habt für Eure Ausbildung gearbeitet und dürft nach deren Abschluss Euren akademischen Grad vor Euren Namen stellen (oder auch dahinter). So steht es im Gesetz, und das ist in Ordnung.
Liebe „Frau Doktor Bumsti“!
Als Sie neulich zum ersten Mal bei mir waren, haben Sie mir mindestens dreimal Ihren Titel zur Kenntnis gebracht. Ich habe Sie trotzdem nicht mit „Frau Doktor“ angesprochen, weil das für meine Arbeit wurscht ist.
Ich bezweifle daher, dass ich Sie auch in Zukunft zu meinen Kundinnen zählen darf, aber das macht mich nicht traurig.
Mir bleiben dann immer noch die freundliche Krankenschwester, die sympathische Schriftstellerin und die höfliche Sekretärin. Und viele andere angenehme Kunden, darunter auch solche mit Hochschulabschluss, deren akademischen Grad ich aber meistens nur zufällig erfahre.
Liebe „Frau Doktor Bumsti“!
Als Sie neulich zum ersten Mal bei mir waren, haben Sie mir mindestens dreimal Ihren Titel zur Kenntnis gebracht. Ich habe Sie trotzdem nicht mit „Frau Doktor“ angesprochen, weil das für meine Arbeit wurscht ist.
Ich bezweifle daher, dass ich Sie auch in Zukunft zu meinen Kundinnen zählen darf, aber das macht mich nicht traurig.
Mir bleiben dann immer noch die freundliche Krankenschwester, die sympathische Schriftstellerin und die höfliche Sekretärin. Und viele andere angenehme Kunden, darunter auch solche mit Hochschulabschluss, deren akademischen Grad ich aber meistens nur zufällig erfahre.
Anja-Pia - 19. Okt, 17:33
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